Hauptzielgruppe: (WBK-Inhaber / Bewerber) KEIN Verteidigungsschießen
!
Sekundärzielgruppe: (Waffenscheininhaber und Sicherheitsdienste) Verteidigungsschießen
Training für beide Zielgruppen:
Das C.R.T. definiert sich durch sicheres, kontrolliertes Handling der jeweiligen
Schusswaffe samt Zubehör, als zwingende Voraussetzung des
weiteren Trainings.
Hierzu ist zunächst eine
Sichtung der Fertigkeiten des Teilnehmers notwendig. Auf Wunsch
kann anschließend hier bereits eine Analyse der Schießfertigkeiten
erfolgen.
Des weiteren wird bei regelmäßigem
Training über sicheren Stand, sinnvolle und kontrollierte
Waffenhaltung, sicheres Einnehmen der Hauptanschlagsarten eine
Basis geschaffen, die sowohl im sportlichen Wettkampf als auch
bei der Verteidigung mit Schusswaffen von großem Nutzen
sein kann.
Das einwandfreie Beherrschen dieser
Fertigkeiten trägt zu mehr Sicherheit im Umgang mit Schusswaffen
sowohl auf dem Schießstand als auch im täglichen Leben (Einsatz)
bei.
Training
für die Sekundärtzielgruppe:
Bei beherrschen o.g. Fertigkeiten
wechselt die Sekundärzielgruppe von dem statischen Schießen
in die Dynamik.
Das Verteidigungsschießen des C.R.T. beinhaltet außer dem schnellen, sicheren und kontrollierten
Anbringen eines Treffers aus den drei Anschlagsarten die Aspekte
des Schießens mit eigener Lichtquelle, mit Handschuhen und /
oder das Schießen mit der verdeckt getragenen Schusswaffe.
Diese Aspekte lassen sich beliebig
miteinander verknüpfen.
Diese Zielgruppe des C.R.T. hat die Möglichkeit, im Rahmen eines Lehrgangs den logischen
und sinnvollen Umgang mit Hindernissen erfahren.
Im Rahmen von Lehrgängen
ist angedacht beispielsweise Informationen über Schutzwesten,
Geschoss- und / oder Munitionsarten sowie deren Wirkung etc. durch
externe Instruktoren weiter zu geben.
Durchführung des C.R.T.:
Training:
Um in den Genuss des Scharfschusstrainings
( live-fire-training ) zu gelangen,
müssen nach der Sichtung des Teilnehmers u.U. zunächst
gefahrlos verschiedene Fertigkeiten im Bereich der Handhabung
des Equipements erlernt werden.
Diese Fertigkeiten werden im sogenannten dry-shot-training in einer Art
und Weise trainiert, das diese im Unterbewusstsein gespeichert
werden.
Sind diese Fertigkeiten zur Zufriedenheit
der Ausbilder erworben bzw. schon vorhanden, wird im live-fire-training auf individuelle Fehler (Hilfestellung durch Videoanalyse) oder
auf die Wünsche der Teilnehmer eingegangen.
Für komplexere Bewegungsabläufe
oder ein kompaktes Aufbautraining werden Lehrgänge angeboten.
Jeder Teilnehmer wird beim live-fire-training mündlich und schriftlich auf die Eigenverantwortlichkeit
seines Schusses hingewiesen.
Im Übrigen ist zu Bemerken,
das die Teilnehmerzahl aus Gründen der Sicherheit und der
Trainingsqualität begrenzt ist. Das bedeutet, das ein Ausbilder
max. 1 Gruppe mit bis zu 4 Teilnehmer trainiert. (2 Ausbilder
/ 8 Teilnehmer)
Für mehrstündige Lehrgänge
sind max. 10 Teilnehmer festgesetzt, da dort nicht alle gleichzeitig
agieren werden und in jedem Fall 2 Ausbilder zugegen sind.
Die Möglichkeit eines Einzeltrainings
(1 Ausbilder / 1 Teilnehmer) ist gegeben.
Als weitere Möglichkeit bieten
wir an, bei vorhandenen Voraussetzungen, auf Wunsch nach Vereinbarung
als Gasttrainer zu den Teilnehmern zu kommen, um diese auf ihrer
Heimatschießanlage zu trainieren.
Bemerkungen:
Das C.R.T. distanziert sich ausdrücklich von der Ausbildung im kampfmäßigen
Schießen.
Die genannten Techniken haben
einen Defensivcharakter und beziehen sich ausschließlich
auf die Verteidigung.
Vor Trainingsaufnahme ist der
Nachweis einer bestehenden und gültigen Haftpflichtversicherung
entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen für den Umgang
und das Führen von Schusswaffen zu erbringen.
Die vereinbarten Lehrgangsgebühren sind mit der Anmeldung zum Lehrgang zu entrichten und auf unser Konto zu überweisen.
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